Temperaturmonitoring / Datenlogger

Temperaturmonitoring ist das geplante Messen, Aufzeichnen und Auswerten von Temperaturen. Ein Datenlogger speichert Messwerte in festgelegten Zeitabständen; Geräte mit Datenübertragung können zusätzlich unterwegs informieren. Im Kühlversand dokumentiert das Monitoring die Bedingungen am jeweiligen Messort.

Was macht Messdaten aussagekräftig?

  • Die Sensorposition muss zum Messziel passen. Lufttemperatur neben dem Produkt und Temperatur im Produkt sind unterschiedliche Messgrößen.
  • Messbereich, Genauigkeit und Kalibrierung müssen die zu überwachenden Grenzen abdecken. Ein grobes Messintervall kann kurze Ereignisse übersehen.
  • Zeitstempel, Start und Ende der Aufzeichnung sowie die Zuordnung zur Sendung ermöglichen eine nachvollziehbare Auswertung.

Was folgt aus einer Grenzwertüberschreitung?

Eine Temperaturabweichung wird nach dem festgelegten Qualitätsverfahren dokumentiert und bewertet. Der Logger zeigt Messwerte, entscheidet aber nicht über die Produktfreigabe. Dafür werden unter anderem Temperaturhöhe, Dauer, Messunsicherheit und Produktdaten benötigt. Kritische Messstellen sollten aus geeigneten Untersuchungen der Verpackung bekannt sein.

Verwandte Begriffe: Hot Spot / Cold Spot · Produktstabilität

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