Preconditioning / Vorkonditionierung
Preconditioning, deutsch Vorkonditionierung, bringt Kühlelemente und gegebenenfalls weitere Verpackungsbestandteile vor dem Packen in einen festgelegten thermischen Ausgangszustand. Dazu werden Temperatur, Dauer und Beladungsweise vorgegeben. Je nach System umfasst die Vorbereitung Einfrieren, Kühlen, Erwärmen oder eine zusätzliche Temperierphase.
Welche Prozessgrößen sind relevant?
- Die Temperatur des Konditioniergeräts und die Zeit, die für den vorgesehenen Zustand tatsächlich benötigt wird.
- Abstände, Stapelhöhe und Luftzirkulation: Eine eng gepackte Beladung kann anders konditionieren als einzelne frei liegende Elemente.
- Die zulässige Zeit zwischen Entnahme und Bestückung sowie gegebenenfalls das gezielte Temperieren nach dem Einfrieren.
Genügt eine passende Oberflächentemperatur?
Nein. Oberfläche und Kern können unterschiedliche Zustände haben. Bei PCM kann sich zudem der feste und flüssige Anteil ändern, ohne dass die Temperatur deutlich variiert. Der Ladezustand ist daher nicht allein am Thermometer ablesbar. Eine freigegebene Packanweisung beschreibt den überprüften Prozess; allgemeine Einfrierzeiten lassen sich nicht auf alle Bauformen übertragen.
Verwandte Begriffe: Packanweisung · Gel Pack
Fachliche Grundlagen:
WHO: Qualification of shipping containers