rEPS - EPS mit Recyclinganteil
rEPS bezeichnet im Verpackungskontext EPS mit einem Anteil recycelten Polystyrols. Die Bezeichnung allein legt weder einen einheitlichen Prozentsatz noch die Herkunft des Rezyklats fest. Maßgeblich sind die Angaben und Nachweise zum konkreten Material oder Produkt. Produktbezogene Angaben finden Sie bei den Styropor-Thermoboxen mit Recyclinganteil.
Welche Angaben machen den Recyclinganteil nachvollziehbar?
- Der ausgewiesene Anteil und seine Bezugsgröße: Bezieht sich die Angabe auf das EPS-Bauteil oder auf die gesamte Verpackung?
- Die Herkunft des Rezyklats, beispielsweise aus Produktionsreststoffen oder aus bereits genutzten Produkten, soweit ausgewiesen.
- Das zugrunde liegende Nachweisverfahren. Ein physischer Rezyklatanteil und eine rechnerische Zuordnung sollten verständlich unterschieden werden.
Ist rEPS automatisch wieder recyclingfähig?
Recyclinganteil und Recyclingfähigkeit beschreiben unterschiedliche Eigenschaften. Für eine erneute Verwertung zählen unter anderem Aufbau, Verunreinigungen und vorhandene Sammelwege. Ebenso müssen Dämmwirkung, mechanische Eignung und gegebenenfalls Kontaktanforderungen für die konkrete Verpackung belegt sein. Aus der Materialbezeichnung folgt keine pauschale Aussage über die gesamte Umweltbilanz.
Verwandte Begriffe: EPS · Einwegverpackung