Kurzdefinition

PCM steht für Phase Change Material, auf Deutsch Phasenwechselmaterial. Es speichert oder gibt Wärme beim Wechsel des Aggregatzustands ab und kann dadurch Temperaturbereiche stabilisieren.

Bedeutung

Warum ist der Begriff in der Kühlkette wichtig?

PCM ist eine Schlüsseltechnologie für anspruchsvolle passive Kühlverpackungen, weil es im Bereich des Phasenwechsels Wärme aufnehmen oder abgeben kann. Je nach Schmelzpunkt kann PCM für 2-8 °C, CRT, Frozen oder andere produktspezifische Bereiche ausgelegt werden.

Kerntechnologie

Wärmepufferung

Phasenwechsel

Produktspezifisch

Passive Thermoverpackungen

Bedeutung für passive Thermoverpackungen

In Thermoboxen wird PCM als Kühlelement, Wärmepuffer oder temperaturstabilisierende Komponente eingesetzt. Es kann besonders bei Cold-Shock-Risiko, CRT-Schutz, langen Laufzeiten, VIP-Systemen und All-Year-Packouts sinnvoll sein. Gleichzeitig muss die Vorkonditionierung exakt beherrscht werden.

Freeze-Shock-Risiko

CRT-Schutz

langen Laufzeiten

VIP-Systemen und All-Year-Packouts sinnvoll sein

Risiken

Typische Fehler oder Missverständnisse

Der Schmelzpunkt wird mit dem gewünschten Produkttemperaturbereich verwechselt.

PCM wird unvollständig konditioniert oder nicht vollständig geladen.

PCM wird ohne Prüfung von Box, Payload und Route eingesetzt.

PCM wird als immer bessere Alternative zu Wasserakkus dargestellt, obwohl die Anwendung entscheidet.

Häufig gestellte Fragen

Ist PCM immer besser als Wasser?

Nein. PCM ist besonders dann stark, wenn ein definierter Temperaturbereich stabilisiert oder Cold-Shock reduziert werden soll. Wasserbasierte Kühlelemente können bei passenden Profilen sehr wirtschaftlich sein.

Nur korrekt konditioniertes PCM verfügt über die erwartete thermische Speicherkapazität im relevanten Temperaturbereich.