Temperaturstandards für Kühlverpackungen: ISTA 7D, ISTA 7E und AFNOR
Temperaturstandards für Kühlverpackungen beschreiben Prüfverfahren oder äußere Temperaturbelastungen, mit denen die Schutzwirkung einer Verpackung untersucht wird. ISTA 7D, ISTA 7E und die französische Norm NF S99-700 haben unterschiedliche Rollen. AFNOR ist die französische Normungsorganisation, nicht der Name eines einzelnen Temperaturprofils.
Welche Vorgabe beschreibt was?
- ISTA 7D ist ein Entwicklungstest für den Einfluss äußerer Temperaturen auf das verpackte Produkt. Seine allgemeinen Profile sind kein Nachweis eines streckenspezifischen Extremfalls.
- ISTA 7E enthält Temperaturprofile auf Basis gemessener Pakettransportbedingungen. Für eine ISTA-Zertifizierung reicht ihre Verwendung allein nicht; dafür ist auch Standard 20 maßgeblich.
- NF S99-700 beschreibt eine Methode zur thermischen Qualifizierung autonomer isothermer Lösungen für Gesundheitsprodukte. Die verwendete Normausgabe muss im Nachweis erkennbar sein.
Was sagt ein solcher Test aus?
Ein Ergebnis gilt für die geprüfte Konfiguration, Beladung, Dauer und das verwendete Außentemperaturprofil. Der Name eines Standards allein belegt weder die Eignung für jede Transportstrecke noch eine allgemeine Produktfreigabe.
Verwandte Begriffe: Qualifizierung · Klimakammertest