Kurzdefinition

Kurzdefinition

GDP steht für Good Distribution Practice. Gemeint sind Qualitätsanforderungen an Lagerung, Transport und Vertrieb von Arzneimitteln mit dem Ziel, Qualität, Identität, Sicherheit und Integrität des Produkts entlang der Lieferkette zu erhalten.

Bedeutung

Warum ist der Begriff in der Kühlkette wichtig?

GDP ist für die pharmazeutische Kühlkette zentral, weil ein Arzneimittel während Distribution, Zwischenlagerung, Übergaben und Transport nicht nur verfügbar, sondern qualitätsgesichert beim Empfänger ankommen muss.

Temperaturführung

Dokumentation

Schulung & SOPs

Lieferantensteuerung gehören zusammen

Passive Thermoverpackungen

Bedeutung für passive Thermoverpackungen

Eine passive Kühlverpackung ist nicht allein GDP-konform. GDP-tauglich wird sie erst im kontrollierten Prozess: passende Thermobox, korrekt konditionierte Kühlelemente, validierbares Packout, dokumentierte Packanweisung, geeignete Messpunkte, geschulte Mitarbeitende und definierter Umgang mit Abweichungen.

passende Thermobox

korrekt konditionierte Kühlelemente

validierbares Packout

dokumentierte Packanweisung

geeignete Messpunkte

geschulte Mitarbeitende

definierter Umgang mit Abweichungen

Risiken

Typische Fehler oder Missverständnisse

Die Box wird als alleinige GDP-Lösung verstanden.
Eine Präqualifizierung wird auf andere Payloads, Akkus oder Routen übertragen.

Packprozess, Vorkonditionierung und Schulung werden unterschätzt.

Ein Datenlogger ersetzt keine geeignete Verpackung.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet GDP?

Good Distribution Practice beschreibt Qualitätsanforderungen an die ordnungsgemäße Distribution von Arzneimitteln.

Die Thermobox ist Teil eines GDP-tauglichen Prozesses. Entscheidend ist das geprüfte Gesamtsystem aus Verpackung, Packout, Prozess und Dokumentation.